Was sind Kontaktlinsen?
Viele Menschen haben einen Sehfehler. Sie sind kurz- oder weitsichtig oder haben andere Probleme mit den Augen. Früher korrigierte man die meisten dieser Einschränkungen mit Brillen. Sie waren groß, plump und je nach Dioptrien auch recht schwer, was das Tragen auf der Nase bisweilen sehr unangenehm gemacht hat.
Kleine Linse, große Wirkung
Doch dann kam die Revolution bzw. Erleichterung für alle leidgeplagten und -geprüften Brillenträger: die Kontaktlinsen. Die kleinen durchsichtigen Kunststoff-Linsen werden direkt im Auge getragen, egal in welcher Sehstärke, und machen das Leben oft viel leichter. „Das drückt doch bestimmt so, als ob man was im Auge hat“, denken Sie nun vielleicht. Doch dem ist eben nicht so.
Weil die Kontaktlinsen zum einen aus einem augenfreundlichen Material bestehen und zum anderen an die Form des Auges angepasst sind, empfindet das Auge sie nicht als Störfaktor und Fremdkörper und reagiert folglich auch nicht mit einem unangenehmen Drücken, Tränen und Blinzeln. Die Linse fühlt sich an, ja, eigentlich fühlt sie sich gar nicht an, weil man gar nicht bemerkt, dass sie überhaupt da ist.
Nichts entstellt mehr das eigene Gesicht
Sie liegt unmittelbar im Auge an und ist damit auch vollkommen unsichtbar. Die Zeiten, in denen unschöne Brillen viele Gesichter verunstaltet haben, sind daher endgültig vorbei. Wer keine Brille tragen mag, wem sie zu schwer ist oder wer einfach der Meinung ist, sie stehe ihm nicht, kann jetzt ohne weiteres und im Handumdrehen auf Kontaktlinsen umschwenken und sich so ein Stück Lebensqualität zurückholen.
Ob man sich dann für Tages- oder Monatslinsen entscheidet, ist Geschmackssache.