Brille und Kontaktlinsen

Beide haben sowohl ihre Vorzüge und ihre Nachteile.

Die Brille bekommt man, setzt sie auf und hat sofort ein klares Bild, man fühlt sich wohl, weil man alles plötzlich wieder scharf und größer sieht und gleich wieder ganz toll lesen kann.

Nach einigen Stunden spürt man bereits ein Drücken auf dem Nasenrücken, vielleicht auch ein Schweregefühl, irgendwie behindert doch etwas und irgendwie stört auch der Rahmen. Dazu kommt noch im Winter das lästige Beschlagen. Auch wenn die Brille einem noch so gut zum Gesicht steht, manchmal passt sie einfach nicht zum Outfit, man bräuchte sie in mehrfacher Ausführung.

Der Pflegeaufwand mit einer Brille ist kein Problem. Will man aber schwimmen gehen, muss man zwangsläufig wohl ohne sie zurechtkommen, genauso beim Fußball, Tauchen oder Skifahren. Da ist man dann gezwungen, die Brille abzusetzen und muss sich wieder ohne sie zurechtfinden. Weil meistens verschiedene Sehfehler diagnostiziert werden, sind dadurch auch verschiedene Glasstärken nötig und die sind zum Leidwesen auch sichtbar.

Hingegen bemerkt die verschiedenen Stärken bei den Kontaktlinsen keiner. Auch beschlagen kann eine Kontaktlinse nicht. Und bei sportlichen Aktivitäten wirkt sie weder störend, noch bekommt man irgendwelche Druckstellen.

Die ersten Tage sind natürlich nicht ganz einfach, weil das Einsetzen, das Tragen sowie das Herausnehmen und die Reinigung, weil das alles völlig neu ist und eben erst erlernt werden muss.

Nach einigen Tagen bekommt man dafür Routine, das Auge hat sich inzwischen an den neuartigen Sehbehelf gewöhnt und die Pflegemaßnahmen werden auch bald mit links erledigt.

Hat man die ersten Tage überstanden, kann man die vielen Vorteile, die Kontaktlinsen mit sich bringen genießen und man ist nicht mehr eingeschränkt.