Die Monatskontaktlinse
Die Monatskontaktlinsen werden bei Korrekturen von Kurz- und Weitsichtigkeit sowie bei Hornhautverkrümmungen eingesetzt.
Mann kann diese Variante auch zur Brille verwenden, normalerweise müssen sie nach vier Wochen durch neue ersetzt werden. Werden sie abwechselnd zur Brille getragen und dadurch weniger abgenützt, kann sich die Anwendungsdauer auch bis zu sechs Wochen ausdehnen.
Ein längeres Tragen ist nicht empfehlenswert, da man sonst wegen der starken Abnützung, eine Infektion des Auges riskiert. Die Monatskontaktlinsen haben eine weiche Struktur, sie schwimmen quasi auf der Hornhaut, dadurch werden sie auch gut vertragen und wirken nicht als Störfaktor, im Gegenteil, man bemerkt sie gar nicht und durch ihre Beschaffenheit sieht man sie auch nicht. Als Tragedauer werden allgemein zwölf Stunden empfohlen. Nach dem Tragen müssen sie gereinigt werden und über Nacht in einen eigenen Behälter in die Pflegelösung gelegt werden. Dort bleiben sie in der Regel die ganze Nacht. Wen nach einem Monat die Kontaktlinsen gewechselt werden, muss auch dieser Behälter erneuert werden. So kann man ausschließen, dass man sich keine lästige Infektion zuzieht.
Ist man sich nicht sicher, welche Kontaktlinsen zur Auswahl kommen, sollte man sich von einem Augenarzt oder Optiker beraten lassen. So wird ausgeschlossen, dass man ungeeignete Sehhilfen verwendet, die dann irgendwann zu massiven Problemen führen. Manche Hersteller von diesen Monatskontaktlinsen bieten sogar Probepackungen mit wenigen Stücken an, damit man sie fast unverbindlich testen kann.
Im Normalfall gibt es diese auch als Monatspackung. Wenn man aber auf den Preis achtet, kommt man günstiger mit der Halbjahrespackung. Auf diese wird man erst umsteigen, wenn man das vollkommene Produkt gefunden hat.